PAYBACK – das Experiment. Teil 1

Teil 1:  Die Idee

Was nervt an der Payback-Karte? Die Frage an der Kasse. „Nein, habe ich nicht, will ich nicht.“

Warum will ich die eigentlich nicht? Na weil ich mich datentechnisch eher bedeckt halte (der Zwang zum Impressum war für mich der stärkste Grund, warum ich so lange mit dem Erstellen eines Blogs gewartet habe).

Also schüttel ich den Kopf, sage „nein,“ lehne dankend ab, auch wenn es 100 Punkte extra gibt.

Eines Tages kaufen wir ein. Mein Großer nimmt den Flyer von Payback mit, trennt die Karten raus und spielt damit. Ich bekomme irgendwie den Rest in die Finger (irgendwer muss es ja wegräumen) und aus einem spontanen Interesse lese ich das Kleingedruckte, während der Kleine in der Wanne planscht.

Man kann Punkte sammeln, dafür sammeln sie Daten. Klar, sie haben ja auch nichts zu verschenken. Dann wird es aber auch schon komplizierter. Es gibt Coupons, E-Coupons, Werbung per Post, per Mail, personalisierte Werbung, es gibt Prämien, Geld und so weiter. Alles in allem – man sollte das mal genauer erforschen. Und herausfinden, was sie dabei über mich herausfinden.

Ich werde über meinen Schatten springen. Ich werde ein Experiment beginnen. Ich werde eine Paybackkarte beantragen und Punkte sammeln, ein Jahr lang. Und dann werde ich mal herausfinden, wie viele Punkte ich sammeln kann, wie aufwändig das ist und dann werde ich ganz am Ende Punkt 6 in Anspruch nehmen – mir die mich betreffenden Daten anfordern, die Payback über mich gesammelt hat.

Ich bin gespannt!

(Start: 8.11.2018)

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