PAYBACK – das Experiment. Teil 3

Teil 3: Zwischenbilanz nach zwei Monaten

Es ist Januar und die ersten zwei Monate mit dem Payback-Universum sind um. Zeit für eine erste Zusammenfassung.

Bis zum 8.1.2018 haben mich 43 Emails erreicht, meist nur, um mich über einen neuen Punktestand zu informieren. Ich habe die Karte 51 mal eingesetzt und habe 21 Coupons genutzt, um dadurch 1712 Punkte zu erreichen. Heißt: 17,12€.

Auch ein personalisierter Werbebrief kam. Witzigerweise erhielt ich ihn Anfang Januar mit dem Stand vom 20.11. – deswegen waren nur Prämien abgedruckt, die ich mit dem damaligen Punktestand hätte erhalten können (also 200 Punkte) und die beiligenden Papiercoupons konnte ich z. B. im Drogeriemarkt nicht mehr einlösen, weil ich sie längst online aktiviert und benutzt hatte. Keine Ahnung, wie es dazu kam, dass sie so überholte Informationen nutzen.

Kaufe ich anders ein als ohne die Karte?

Bei manchen Leuten wird es sicherlich einen Einfluss auf die Wahl des Marktes haben, ob sie dort Punkte sammeln können oder nicht. Bei mir ist das allerdings von anderen Faktoren beeinflusst: der Markt, bei dem ich Punkte sammeln kann, liegt bei mir „auf dem Berg“, wohingegen ich zu zwei anderen Märkten erst den Berg runter und wieder hoch muss (mit Einkäufen und Kind auf dem Rad überlege ich mir das doppelt, ob ich hinfahre). Und in einem gibt es keinen Bäcker. Und bei den beiden großen Drogeriemarktketten war mir schon immer die lieber, die zufällig die Punkte vergibt. Aber wenn ich online kaufe, und das kam in der Weihnachtszeit ein paar Mal vor (ich bemühe mich, offline zu kaufen, denn real zu shoppen ist einfach zu schön), habe ich öfters nachgesehen, ob der jeweilige Shop Punkte vergibt und ihn dann über die Payback-Seite bzw. die App aufgerufen.

Ich habe also in zwei Monaten quasi 17€ damit verdient, dass ich an der Kasse meine Karte vorgezeigt habe und gelegentlich durch die Coupons der App gescrollt habe, um die passenden zu aktivieren. Schwer zu sagen, ob das nun viel oder wenig ist. Sicherlich kann man deutlich mehr Punkte damit sammeln, wenn man viel offensiver damit umgeht und sich mehr damit befasst, was man wann mit welchen Zusatzpunkten einkaufen sollte. Aber dazu fehlen mir Lust und Zeit. Ich werde somit weiterhin versuchen, so alltäglich wie möglich zu sammeln, und in ein paar Monaten erneut berichten.

Ein Gedanke zu “PAYBACK – das Experiment. Teil 3

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.